Ficha bibliográfica
Titulo:
Viaje de Invierno (ciclo de canciones)
Edición original: 2004-05-21
Edición en la biblioteca virtual: 2004-05-21
Publicado: Biblioteca Virtual del Banco de la República
Creador: Biblioteca Virtual
Notas: Texto en su idioma original y traducción al español de:

 


Título original: Winterreise

Compositor:  Franz Schubert

Escritor:   Wilhelm Müller

Título en Español: Viaje de Invierno (ciclo de canciones)

Textos traducidos por: Alberto de Brigard


1.GUTE NACHT

Fremd bin ich eingezogen,
Fremd zieh’ ich wieder aus.
Der Mai war mir gewogen
Mit manchern Blumenstrauss.
Das Madchen sprach von Liebe,
Die Mutter gar von Eh’-
Nun ist die Welt so trube,
Der Weg gehullt in Schnee.

Ich kann zu meiner Reisen
Nicht wahlen mit der Zeit,
Muss selbst den Weg Mir weisen
In dieser Dunkelheit.
Es zieht ein Mondenschatten
Als mein Gefahrte mit,
Und auf den weissen Matten
Such’ ich des wildes Tritt.

Was soll ich langer weilen,
Dass man mich trieb hinaus?
Lass irre Hunde heuler.
Vor ihres Herren Haus;
Die Liebe liebt das Wandern–
Gott hat sie so gemacht–
Von Einem zu dem Andern
Fein Liebchen, gute Nacht’

Will dich im Traum nicht storen
War’ schad’ um deine Ruh’,
Sollst meinen Tritt nicht horen
Sacht, sacht, die Ture zu!
Schreib’ im Vorubergehen
An's Tor dir: gute Nacht
Damit du mogest sehen.
An dich hab’ich gedacht


BUENAS NOCHES

Como extraño llegué aquí,
Como extraño partiré.
Mayo me acogió
Con ramos de flores.
Una chica habló de amor
Su madre incluso de bodas...
Ahora el mundo es sombrío,
La nieve ocultó el camino.

No me es posible elegir
La hora de mi partida;
Debo encontrar mi camino
En esta oscuridad.
Una sombra lunar
Será mi acompañante,
Y sobre blancas praderas
Buscaré el agreste sendero.

¿Qué caso tiene esperar
Hasta que me arrojen fuera?
Que aúllen los perros sueltos
Ante la casa de su amo.
El amor gusta de errar
De una a otra,
Porque así lo quiso Dios.
Amada mía, buenas noches.

No quiero interrumpir tu sueño
Me apenaría turbar tu descanso.
Mis pisadas no has de oír,
Cerraré la puerta en silencio.
Al pasar escribiré
En el portal mi adiós,
Para que puedas ver
Que pensaba en ti al partir.

 

2. DIE WETTERFAHNE

Der Wind spielt mit der Wetterfahne
Aut meines schonen Liebchens Haus.
Da dacht’ ich schon in meinem Wahne
Sie pfiff’ den armen Fluchtling aus.

Er hatt’ es eher bemerken sollen
Des Hauses aufgestecktes Schild,
So hatt’ er nimmer suchen wollen
In Haus ein treues Frauenbild.

Der Wind spielt drinnen mit den Herzen
Wie auf dem Dach, nur nicht so laut.
Was fragen sie nach meinen Schmerzen
Ihr Kind ist eine reiche Braut.

 

LA VELETA

El viento juega con la veleta
De la casa de mi amada.
Yo creía, en mi delirio,
Que se burlaban del pobre fugitivo.

Él ha debido interpretar
La insignia sobre esa casa,
Y así no hubiera buscado
Una mujer fiel en ese hogar.

Adentro juega el viento con los corazones,
Tal como en el tejado, pero más quedo.
¿Por qué se van a inquietar con mis penas?
Su hija es una novia rica.

 

3. GEFRORNE TRÄNEN

Gefrorne Tropfen fallen
Von meinen Wangen ab:
Ob es mir denn entgangen,
Dass ich geweinet hab’?

Ei Tranen, meine Tranen,
und seid ihr gar so lau.
Dass ihr erstarrt zu Eise.
Wie kuhler Morgentau?

Und dringt doch aus der Quelle der Brust
so gluhend heiss,
Als wolltet ihr zerschmelzen
des ganzen Winters Eis!

 

LÁGRIMAS HELADAS

Lágrimas heladas
Resbalan por mis mejillas.
¿No había notado,
Acaso, que lloraba?

Oh lágrimas, lágrimas mías,
¿Cómo es que sois tan tibias
Que os tornáis en hielo
Cual rocío matinal?

Sin embargo brotáis tan ardientes
Del pozo de mi pecho,
Que alcanzaríais para fundir
Todos los hielos del invierno.

 

4. ERSTARRUNG

Ich such’ im Schnee vergebens
Nach ihrer Tritte Spur,
Wo sie an meinem Arme
Durchstrich die grune Flur.

Ich will den Boden küssen,
Durchdringen Eis und Schnee
Mit meinen heissen Tranen.
Bis ich die Erde seh’.

Wo find, ich eine Blüte.
Wo find’ich grunes Gras?
Die Blumen sind erstorben,
Der Rasen sieht so blass.

Soll denn kein Angedenken
Ich nehmen mit von hier?
Wenn meine Schmerzen schweigen,
Wer sagt mir dann von ihr?

Mein Herz ist wie erstorben,
Kalt starrt ihr Bild darin;
Schmilzt je das Herz mir wieder,
Fliesst auch ihr Bild dahin

 

RIGIDEZ

En vano busco en la nieve
El rastro que dejaron sus pasos
Cuando ella caminaba de mi brazo
Por la verde campiña.

Quisiera besar el suelo,
Fundiendo el hielo y la nieve
Con mis ardientes lágrimas
Hasta que se vea la tierra.

¿Dónde encontrar un retoño?
¿Dónde hallaré hierba verde?
Las flores han muerto
La hierba está marchita.

¿No habré de llevar conmigo
Un recuerdo de este lugar?
Cuando mi dolor se aplaque
¿Quién de ella me hablará?

Mi corazón está como muerto,
Su imagen congelada dentro de él.
Si otra vez llega a enternecerse
Su imagen también se fundirá.

 

5. DER LINDENBAUM

Am Brunnen vor dem Tore.
Da staht ein Lindenbaum;
Ich traumt’ in seinem Schatten
So manchen sussen Traum.

Ich schnitt in seine Rinde
So manches liebe Wort;
Es zog in Freud’ und Leide
Zu ihm mich immer fort.

Ich musst’ auch heute wandern
Vorbei in tiefer Nacht,
Da hab’ ich noch im Dunkel
Die Augen zugemacht.

Und seine Zweige rauschten,
Als riefen sie mir zu:
Komm' her zu mir, Geselle,
Hier find’st du deine Ruh!

Die kalten Winde bliesen
Mir grad’ in’s Angesicht.
Der Hut flog mir vom Kopfe
Ich wendete mich nicht.

Nun bin ich manche Stunde
Entfernt von jenem Ort,
Und immer hor ich’s rauschen:
Du fandest Ruhe dort!

 

EL TILO

Junto a la fuente, ante el portal
Se yergue un tilo.
Bajo su sombra muchas veces
He tenido dulces sueños.

En su corteza he grabado
Más de una palabra de amor.
En mis penas y alegrías
He corrido hacia él.

Hoy he pasado a su lado
En lo profundo de la noche,
He cerrado mis ojos
En medio de la oscuridad

Y sus ramas susurraban
Como queriéndome llamar:
“Ven a mí, amigo mío,
Aquí encontrarás paz”.

El frío viento soplaba
Directamente en mi rostro,
El sombrero voló de mi cabeza
Pero no me incliné.

Aunque ya muchas horas
Me separan del lugar,
Aún escucho ese susurro:
“Allí encontrarías paz”.

 

6. WASSERFLUT

Manche Tran’ aus meinen Augen
Ist gefallen in den Schnee;
Seine kalten Flocken sangen
Durstig ein das heisse Weh.

Wenn die Graser sprossen wollen,
Weht daher ein lauer Wind;
Und das Eis zerspringt in Schollen
Und der weiche Schnee zerrinnt.

Schnee, du weiss von meinern Sehnen,
Sag’ wohin doch geht dein Lauf?
Folge nach nur meinen Tränen,
Nimmt dich bald das Báchlein auf.

Wirst mit ihm die Stadt durchziehen,
Munt’re Strassen ein und aus;
Fuhlst du meine Tranen glühen,
Da ist meiner Liebsten Haus.

 

DESBORDAMIENTO

Muchas lágrimas han caído
De mis ojos a la nieve.
Sus fríos copos beben,
Sedientos, mi ardiente dolor.

Cuando la hierba quiera brotar
Una brisa tibia soplará,
El hielo se romperá en pedazos
Y la blanca nieve se fundirá.

Nieve: tú sabes de mis ansias;
Dime, ¿hacia dónde vas?
Si corres tras mis lágrimas
Al arroyo llegarás.

Si con él atraviesas la ciudad
Por sus calles alegres correrás,
Cuando veas que mi llanto reluce,
Estarás ante la casa de mi amada

 

7. AUF DEM FLUSSE

Der du so lustig rauschtest,
Du heller, wilder Fluss,
Wis still bist du geworden,
Gibst keinen Scheidegruss.

Mit harter starrer Rinde
Hast du dich überdeckt.
Lieg’st kalt und unbeweglich
Im Sande ausgestreckt.

In deine Decke grab’ich
Mit einem spitzen Stein
Den Namen meiner Liebsten
Und Stund’ und Tag hinein:

Den Tag des ersten Grusses.
Den Tag, an dem ich ging.
Um Nam’ und Zahlen windet
Sich ein zerbroch’ner Ring.

Mein Herz, in diesem Bache
Erkennst du nun dein Bild?
Ob's unter seiner Rinde
Wohl auch so reissend schwillt?

 

JUNTO AL RÍO

Tu que corrías tan alegre
Claro y agreste riachuelo,
Qué silencioso te has vuelto,
Ni siquiera me despides.

Con dura, rígida coraza
Te has recubierto,
Yaces frío e inmóvil
Tendido sobre la arena.

En tu superficie grabé,
Con una piedra afilada,
El nombre de mi amada
Y más abajo un día y una hora.

La fecha de nuestro encuentro,
La fecha de mi partida.
Al nombre y a las cifras
Los rodea un anillo roto.

Corazón mío, en este arroyo
¿No reconoces tu imagen?
¿No hay, bajo tu dura coraza,
Un torrente impetuoso?

 

8. RÜCKBLICK

Es brennt mir unter beiden Sohlen,
Tret’ ich auch schon auf Eis und Schnee.
Ich mocht’ nicht wieder Atem holen,
Bis ich nicht mehr die Turme Seh’.

Hab' mich an jeden Stein gestossen.
So eilt’ ich zu der Stadt hinaus;
Die Krahen warfen Ball’ und Schlossen
Auf meinen Hut von jedem Haus.

Wie anders hast du mich empfangen,
Du Stadt der Unbeständigkeit!
An deinen blanken Fenstern sangen
Die Lerch’ und Nachtigall im Streit.

Die runden Lindenbaume blühten,
Die klaren Rinnen rauschten hell,
Und ach, zwei Madchenaugen glühten!–
Da war’s gescheh’n um dich, Gesell!

Kommt mir der Tag in die Gedanken,
Mocht’ ich noch einmal ruckwarts seh'n,
Mocht’ ich zurucke wieder wanken.
Vor ihrem Hause tille steh'n.

 

MIRADA ATRÁS

Me arden las plantas de los pies
Aunque camino sobre hielo y nieve;
No quiero ni tomar aliento
Hasta no dejar de ver las torres.

He tropezado con cada piedra
En mi afán de dejar atrás la ciudad;
Los cuervos arrojaron a mi sombrero
Nieve y granizo desde todas las casas.

¡Qué distinta fue mi acogida,
Ciudad de la inconstancia!
En tus ventanas relucientes competían
Los cantos de alondras y ruiseñores.

Los gruesos tilos florecían,
Límpidas corrían las fuentes claras,
Y ¡ay! Brillaron dos ojos de mujer.
¡Ahí estuviste perdido, compañero!

Cuando ese día vuelve a mi mente
Quisiera mirar de nuevo atrás,
Quisiera regresar, dando tumbos,
Y de su casa estar al pie.

 

9. IRRLICHT

In die tiefsten Felsengründe
Lockte mich ein Irlicht hin;
Wie ich einen Ausgang finde
Liegt nicht schwer mir in dem Sinn.

Bin gewohnt das Irregehen,
‘s fuhrt jeder Weg zum Ziel:
Uns’re Freuden,uns’re Leiden,
Alles eines Irrlichts Spiel!

Durch des Bergstroms trock’ne Rinnen
Wind’ ich ruhig mich hinab-
Jeder Strom wird’s Meer gewinnen
Jedes Leiden auch sein Grab.

 

FUEGO FATUO

A los más escabrosos pedregales
Me atrajo un fuego fatuo;
Cómo encontrar una salida
No es cosa que me preocupe.

Estoy acostumbrado a errar,
Todos los caminos tienen un final;
Nuestras alegrías y también nuestras penas
Son todas ilusiones de fuegos fatuos.

Por entre las secas gargantas
De los arroyos de montaña voy;
Todas las corrientes terminan en el mar,
Todas las penas en la tumba.

 

10. RAST

Nun merk’ ich erst wie mud’ ich bin,
Da ich zur Ruh’ mich lege;
Das Wandern hielt mich munter hin
Auf unwirtbarem Wege.

Die Fusse frugen nicht nach Rast,
Es war zu kalt zum Stehen;
Der Rucken fuhlte keine Last,
Der Sturm half fort mich wehen.

In eines Kohlers engem Haus
Hab’ Obdach ich gefunden;
Doch meine Glieder ruh'n nicht aus,
So brennen ihre Wunden.

Auch du, mein Herz, in Kampf und Sturm

So wild und so verwegen,
Fuhlst in der still’ erst deinen Wurm
Mit heissen Stich sich regen!

 

PAUSA

Sólo percibo mi cansancio
Ahora que me detengo a reposar;
La marcha mantuvo mi coraje
Por la inhóspita ruta.

Mis pies no pidieron respiro,
El frío les impedía parar,
No sentí en mi espalda la carga,
El aliento de la tempestad me impulsó.

En la choza de un carbonero
He encontrado refugio;
Mas mis miembros rehuyen el descanso,
Tanto arden sus heridas.

También tu, corazón, que en la tormenta y en la lucha
Has sido temerario y feroz,
Apenas ahora, en esta calma, sientes
De tu áspid el colmillo atroz.

 

11. FRÜHLINGSTRAUM

Ich träumte von bunten Blumen,
So wie sie wohl blühen im Mai;
Ich traümte von grunen Wiesen,
Von lustigem Vogelgeschrei.

Und als die Hähne krähten,
Da ward mein Auge wach;
Da war es kalt und finster.
Es schrieen die Raben vom Dach.

Doch an den Fensterscheiben,
Wer malte die Blätter da?
Ihr lacht wohl über den Träumer,
Der Blumen im Winter sah?

Ich träumte von Lieb’ um Liebe,
Von einer schönen Maid,
Von Herzen und von Küssen,
Von Wonne und Seligkeit.

Und als die Hähne krähten,
Da ward mein Herze wach;
Nun sitz’ ich hier alleine
Und denke dem Traume nach.

Die Augen schliess’ ich wieder,
Noch schlägt das Herz so warm.
Wann grünt ihr Blättter am Fenster?
Wann halt’ ich mein Liebchen im Arm?

 

SUEÑO DE PRIMAVERA

Soñé con flores de colores
Tal como brotan en Mayo,
Soñé con verdes praderas,
Con aves de alegre cantar.

Y con el canto de los gallos
Los ojos abrí.
Todo estaba oscuro y frío
Los cuervos graznaban sobre mí.

Mas en los cristales de la ventana
¿Quién retoños dibujó?
¿Os burláis del soñador
Que flores en invierno vio?

Soñé con amor correspondido,
Con una hermosa mujer,
Con besos y corazones,
Con dicha y plenitud.

Y con el canto de los gallos
Despertó mi corazón.
Me encuentro ahora aquí solo
Meditando lo que soñé.

Cierro de nuevo los ojos,
Aun me late con fuerza el corazón.
¿Cuándo reverdecerán las hojas en mi ventana?
¿Cuándo tendré en los brazos a mi amor?

 

12. EINSAMKEIT

Wie eine trübe Wolke durch
heit're Lüfte geht,
Wenn in der Tanne Wipfel
ein mattes Lüftchen weht;

So zieh’ ich meine Strasse
dahin mit trägem Fuss,
Durch helles, frohes Leben
einsam und ohne Gruss.

Ach, das die Luft so ruhig, ach
dass die Welt so licht!
Als noch die Stürme tobten,
war ich so elend nicht.

 

SOLEDAD

Como una nube sombría
Que por el claro cielo va
Cuando sobre los abetos
Sopla una brisa suave,

Así voy por mi camino
Con pasos cansados,
A través de luces y alegrías,
Solitario y sin un saludo.

¡Ay, qué calmado está el viento!
¡Ay, qué claro este día es!
Cuando rugía la tormenta
Yo no era tan infeliz.

 

13. DIE POST

Von der Strasse her ein Posthom klingt.
Was hat es, dass es so hoch aufspringt,
Mein Herz?

Die Post bringt keinen Brief, für dich,
Was drängst du denn so wunderlich,
Mein Herz?

Nun ja, die Post kommt aus der Stadt
Wo ich ein liebes Liebchen. hatt’,
Mein Herz!

Willst wohl einmal hinüberseh'n
Und fragen wie es dort mag geh’n,
Mein Herz?

 

EL CORREO

En la calle se escucha la trompa del correo.
¿Qué tienes? ¿Por qué te agitas
Corazón?

El correo no tendrá mensajes para ti.
¿Por qué lates maravillado
Corazón?

Pues bien, el correo viene de la ciudad
Donde antaño tuve un amor
¡Corazón!

¿Quieres mirar atrás
para saber cómo andan las cosas por allá,
Corazón?

 

14. DER GREISE KOPF

Der Reif hat einen weissen Schein
Mir über’s Haar gestreuet;
Da glaubt’ ich schon ein Greis zu sein
Und hab’ mich sehr gefreuet.

Doch bald ist er hinweggetaut,
Hab' wieder schwarze Haare,
Dass mir's vor meiner Jugend graut-
Wie weit noch bis zur Bahre!

Vom Abendrot zum Morgenlicht
Ward mancher Kopf zum Greise.
Wer glaubt's? und meiner ward es nicht
Auf dieser ganzen Reise!

 

LA CABEZA GRIS

Un blanco resplandor tiene la escarcha
Que en mi cabeza se posó.
Me pareció ya ser viejo
Y mucho me alegró.

Pero muy pronto se ha fundido,
De nuevo tengo el cabello negro
Me estremece mi juventud,
¡Qué lejos está el sepulcro!

Entre el ocaso y la aurora
Más de una cabeza ha encanecido.
¿Quién pudiera creer que la mía no,
Después de todo este viaje?

 

15. DIE KRÄHE

Eine Krahe war mit mir
Aus der Stadt gezogen,
Ist bis heute für und für
Um mein Haupt geflogen.

Krähe, wunderliches Tier,
Willst mich nicht verlassen?
Meinst wohl bald als Beute hier
Meinen Leib zu fassen?

Nun, es wird nicht weit mehr geh’n
An dem Wanderstabe.
Krähe, lass’ mich endlich seh’n
Treue bis zum Grabe!

 

EL CUERVO

Un cuervo abandonó
Conmigo la ciudad.
Desde entonces sobre mí
Volando viene y va.

Oh cuervo! ¡Misterioso animal!
¿No me dejarás nunca?
¿Ya has decidido que mi cuerpo
Será pronto tu presa?

Pues bien, no iré muy lejos
Apoyado en mi bastón.
Cuervo, haz que conozca por fin
Una fidelidad hasta la muerte.

 

16. LETZTE HOFFNUNG

Hie und da ist an den Bümen
Manches bunte Blatt zu seh'n,
Und ich bleibe vor den Bäumen
Oftmals in Gedanken steh'n.

Schaue nach dem einen Blatte,
Hange maine Hoffnung d'ran;
Spielt der Wind mit meinem Blatte,
Zittr’ ich, was ich zittern kann.

Ach, und fallt das Blatt zu Boden,
Fallt mit ihm die Hoffnung ab,
Fall’ ich selber mit zu Boden,
Wein’ auf meiner Hoffnung Grab.

 

ULTIMA ESPERANZA

Hay aquí y allá, en los árboles,
Alguna hoja con color.
Y me detengo ante esos árboles
A veces, para reflexionar.

Contemplando esas hojas
Mi esperanza de ellas pende:
Si el viento las llega a mover
Todo mi cuerpo siento estremecer.

!Ay! Y si la hoja cae al suelo
Con ella cae mi esperanza;
Yo mismo desfallezco,
Y lloro mi muerta ilusión.

 

16. LETZTE HOFFNUNG

Hie und da ist an den Bümen
Manches bunte Blatt zu seh'n,
Und ich bleibe vor den Bäumen
Oftmals in Gedanken steh'n.

Schaue nach dem einen Blatte,
Hange maine Hoffnung d'ran;
Spielt der Wind mit meinem Blatte,
Zittr’ ich, was ich zittern kann.

Ach, und fallt das Blatt zu Boden,
Fallt mit ihm die Hoffnung ab,
Fall’ ich selber mit zu Boden,
Wein’ auf meiner Hoffnung Grab.

 

ULTIMA ESPERANZA

Hay aquí y allá, en los árboles,
Alguna hoja con color.
Y me detengo ante esos árboles
A veces, para reflexionar.

Contemplando esas hojas
Mi esperanza de ellas pende:
Si el viento las llega a mover
Todo mi cuerpo siento estremecer.

!Ay! Y si la hoja cae al suelo
Con ella cae mi esperanza;
Yo mismo desfallezco,
Y lloro mi muerta ilusión.

 

17. IM DORFE

Es bellen die Hunde, es rasseln die Ketten;
Es schlafen die Menschen in ihren Betten,
Träumen sich Manches, was sie nicht haben,
Tun sich im Guten und Argen erlaben;

Und morgen früh’ ist alles zerflossen
Je nun, sie haben ihr Teil genossen,
Und hoffen, was sie noch übrig liessen.
Doch wieder zu finden auf ihren Kissen.

Bellt mich nur fort, ihr wachen Hunde,
Lasst mich nicht ruh'n in der Schlummerstunde!
Ich bin zu Ende mit allen Träumen-
Was will ich unter den Schläfern säumen?

 

EN EL PUEBLO

Ladran los perros, suenan las cadenas,
Duermen las gentes en sus lechos
Soñando con cosas que no poseen,
Encuentran consuelo en el Bien o el Mal.

Mañana temprano todo se desvanecerá,
Mas ellos de algo han disfrutado
Y esperan todavía encontrar
Un resto abandonado en sus almohadas.

¡No permitáis, perros guardianes, que yo
Encuentre reposo en las horas nocturnas!
Nunca más quiero soñar,
¿Qué he de hacer entre quienes duermen?

 

18. DER STÜRMISCHE MORGEN

Wie hat der Sturm zerrissen
Des Himmels graues Kleid!
Die Wolkenfetzen flattern
Umher in mattern Streit.

Und rote Feuerflammen
Zieh’n zwischen ihnen hin:
Das nenn’ ich einen Morgen
So recht nach meinem Sinn!

Mein Herz sieht an dem Himmel
Gemalt sein eig'nes Bild
Es ist nichts als der Winter
Der Winter kalt und wild!

 

MAÑANA DE TORMENTA

La tormenta desgarró
El velo gris del cielo.
Jirones de nube flotan
En fatigada lucha.

Rojas lenguas de fuego
Relucen entre las nubes:
Pienso que esta es la mañana
Propia para mi espíritu.

Mi corazón ve en este cielo
Su retrato más fiel:
¡Él es como el invierno,
Frío e indómito como el invierno!



19. TÄUSCHUNG

Ein Licht tanzt freundlich vor mir her,
Ich folg’ ihm nach die Kreuz und Quer,
Ich folg’ihm gern, und seh's ihm an,
Dass es verlockt den Wandersmann.

Ach! wer wie ich so elend ist,
Gibt gern sich hin der bunten List,
Die hinter Eis und Nacht und Graus
Ihm weist ein helles, warmes Haus!
Und eine liebe Seele drin-
Nur Täuschung ist fur mich Gewinn!



ENGAÑO

Una amistosa luz danza ante mí,
La sigo por uno y otro lado,
La sigo aunque bien sé,
Que engaña a los viajeros.

¡Ay! Nosotros, miserables,
Con gusto seguimos cualquier luz,
Que tras hielos, noche y sombras
Nos muestre el hogar tibio y claro
Que alberga un alma amante...
¡Sólo engañándome lo consigo hallar!



20. DER WEGWEISER

Was vermeid’ ich denn die Wege,
Wo die andern Wand’rer geh’n,
Suche mir versteckte Stege
Durch verschneite Felsenhöh'n?

Habe ja doch nichts begangen,
Dass ich Menschen sollte scheu’n-
Welch' ein torichtes Verlangen
Treibt mich in die Wüstenei'n?

Weiser stehen auf den Wegen,
Weisen auf die Stadte zu,
Und ich wand’re sonder Massen
Ohne Ruh’, und suche Ruh’.

Einen Weiser seh’ ich stehen
Unverruckt vor meinem Blick;
Eine Strasse muss ich gehen,
Die noch Keiner ging zurück.



EL POSTE INDICADOR

¿Por qué evito los caminos
Que toman otros viajeros
Y busco rutas ocultas
Entre las nevadas cumbres?

No he cometido faltas
que a los hombres deba ocultar,
¿Qué anhelo insensato
Me lleva al descampado?

Hay señales en los caminos
Que indican la ciudad,
Mas yo sigo avanzando,
Sin paz, buscando paz.

Una señal veo ahora
Erguida ante mis ojos;
He de seguir un camino
Que no tiene retorno.



21. DAS WIRTSHAUS

Auf einen Todtenacker hat
mich mein Weg gebracht.
Allhier will Ich einkehren,.
Hab’ ich bei mir gedacht.

Ihr grünen Todtenkränze könnt
wohl die Zeichen sein,
Die müde Wand’rer laden
in's kühle Wirtshaus ein.

Sind denn in diesem Hause die
Kammern all’ besetzt?
Bin matt zum Niedersinken,
bin tödlich schwer verietzt.

O unbarmherz'ge Schenke,
doch weisest du mich ab?
Nun Weiter denn, nur weiter,
mein treuer Wanderstab!



LA POSADA

Hasta un cementerio
Me trajo mi camino
Aquí me hospedaré,
He dicho para mí.

Las fúnebres guirnaldas
Pudieran ser la señal
Que invita al caminante exhausto
A entrar en la fresca posada.

¿Acaso en la posada
No queda ya un lugar?
Estoy ya tan cansado
Que muerto podría caer.

Posada despiadada
¿No me recibirás?
Adelante, entonces, adelante,
Oh tú, mi fiel bastón.



22. MUT

Fliegt der Schnee mir in's Gesicht,
Schuttl’ ich ihn herunter.
Wenn mein Herz im Busen spricht,
Sing’ ich hell und munter;

Hóre nicht, was es mir sagt,
Habe keine Ohren,
Fuhle nicht, was es mir klagt,
Klagen ist fur Toren.

Lustig in die Welt hinein
Gegen Wind und Wetter!
Will kein Gott auf Erden sein,
Sind wir selber Gotter!



CORAJE

Cuando la nieve vuela ante mi rostro
La aparto con un gesto.
Cuando mi corazón quiere hablarme,
Canto fuerte y claro.

No escucho lo que dice,
No presto oído,
No percibo sus quejas,
Quejarse es para tontos.

Alegre voy por el mundo,
Contra vientos y fríos.
Si no hay Dios en la tierra,
¡Dioses hemos de ser!



23. DIE NEBENSONNEN

Drei Sonnen sah ich am Himmel steh'n.
Hab’ lang und fest sie angeseh'n,
Und sie auch standen da so stier,
Als wollten sie nicht weg von mir.

Ach, meine Sonnen seid ihr nicht!
Schaut andern doch in's Angesicht;
Ja, neulich hatt’ ich auch wohl drei;
Nun sind hinab die besten zwei.

Ging' nur die dritt’ erst hinterdrein!
im Dunkeln wird mir wohler sein.



LOS SOLES FANTASMAS

Tres soles vi en el cielo
Un buen rato, fijamente, los miré:
Y allí estaban muy quietos
Cual si no me quisieran dejar.

¡Ay! No sois mis soles.
Otros rostros contemplad.
Si, tres me iluminaban hasta hace poco,
Los dos mejores se ocultaron ya.

¡Si sólo el tercero los siguiera...!
Yo estaría mejor en la oscuridad.



24. DER LEIERMANN

Druben binter'm Dorfe
steht ein Leiermann,
Und mit starren Fingern
dreht er, was er kann.

Barfuss auf dem Eise wankt
er hin und her,
Und sein kleiner Teller bleibt
ihm immer leer.

Keiner mag ihn hören,
keiner sieht ihn an,
Und die Hunde knurren
um den alten Mann.

Und er lasst es gehen alles,
wie es will,
Dreht, und seine Leier steht
ihm nimmer still.

Wunderlicher Alter,
soll ich mit dir geh'n?
Willst zu meinen Liedern
deine Leier dich'n?



EL ORGANILLERO

Saliendo apenas del pueblo
Un organillero está,
Que con sus dedos helados,
Como puede intenta tocar.

Descalzo sobre el hielo
De un lado a otro va
Y su pequeño plato
Siempre vacío está.

Nadie quiere escucharlo,
Nadie se vuelve a mirar,
Sólo los perros gruñen
Cuando lo ven pasar.

Él permite que pase
Lo que le ha de pasar.
Toca, a su organillo
No deja callar.

Anciano formidable,
¿Puedo contigo andar?
¿Querrás con tu organillo
Mi canto acompañar?