Ficha bibliográfica
Titulo:
A la amada lejana
Edición original: 2004-05-21
Publicado: Biblioteca Virtual del Banco de la República
Creador: Biblioteca Virtual
Notas: Texto en su idioma original y traducción al español de:

 


Título original: An die ferne Geliebte

Título en Español: A la amada lejana

Compositor:  Ludwig van Beethoven (1770 - 1828)

Escritor:   Aloys (Isidor) Jeitteles (1794 - 1858)

Textos traducidos por: Alberto de Brigard


An die ferne Geliebte

I

Auf dem Hügel sitz ich spähend
In das blaue Nebelland,
Nach den fernen Triften sehend,
Wo ich dich, Geliebte, fand.

Weit bin ich von dir geschieden,
Trennend liegen Berg und Tal
Zwischen uns und unserm Frieden,
Unserm Glück und unsrer Qual.

Ach, den Blick kannst du nicht sehen,
Der zu dir so glühend eilt,
Und die Seufzer, sie verwehen
In dem Raume, der uns teilt.

Will denn nichts mehr zu dir dringen,
Nichts der Liebe Bote sein?
Singen will ich, Lieder singen,
Die dir klagen meine Pein!

Denn vor Liebesklang entweichet
Jeder Raum und jede Zeit,
Und ein liebend Herz erreichet
Was ein liebend Herz geweiht!


A la amada lejana

I

Sentado en la colina diviso,
Entre la niebla azulada,
Esas praderas distantes
Donde, amada, te encontré.

Estoy separado de ti,
Se interponen montañas y valles
Entre nosotros y nuestro reposo,
Nuestra dicha y nuestra pena.

Ay, no puedes ver la mirada
Que te busca ardientemente,
Y se disuelven los suspiros
En el espacio que nos separa.

¿No habrá quien a ti se dirija,
Nadie será mensajero de mi amor?
Cantar quiero, cantarte canciones
Que te hablen de mis penas.

Pues el canto desvanece
El tiempo y la distancia,
Y un corazón enamorado alcanza Las bendiciones de un amante corazón.


II. Wo die Berge so blau

Wo die Berge so blau
Aus dem nebligen
Grau Schauen herein,
Wo die Sonne verglüht,
Wo die Wolke umzieht,
Möchte ich sein!
Dort im ruhigen
Tal Schweigen Schmerzen und Qual.

Wo im Gestein
Still die Primel dort sinnt,
Weht so leise der Wind,
Möchte ich sein!
Hin zum sinnigen
Wald Drängt mich Liebesgewalt,
Innere Pein.

Ach, mich zög's nicht von hier, Könnt ich, Traute, bei dir Ewiglich sein!


II

Donde azules montañas
A las brumas grises
Desde lo alto contemplan,
Donde se apaga el sol,
Donde las nubes se agitan,
Quisiera yo estar.
Allí, en calmados valles,
Enmudecen dolores y penas.

Allí donde entre rocas
Medita en silencio la prímula
Y sopla suave el viento,
Quisiera yo estar.
Hacia el bosque taciturno
Me lleva el poder del amor,
Tormento interior.

¡Ay, Nada puede arrancarme de aquí, Si pudiera, amada, junto a ti Eternamente estar!


III. Leichte Segler in den Höhen

Leichte Segler in den Höhen,
Und du, Bächlein klein und schmal,
Könnt mein Liebchen ihr erspähen,
Grüßt sie mir viel tausendmal.

Seht ihr, Wolken, sie dann gehen
Sinnend in dem stillen Tal,
Laßt mein Bild vor ihr entstehen
In dem luft'gen Himmelssaal.

Wird sie an den Büschen stehen,
Die nun herbstlich falb und kahl.
Klagt ihr, wie mir ist geschehen,
Klagt ihr, Vöglein, meine Qual.

Stille Weste, bringt im
Wehen Hin zu meiner
Herzenswahl Meine Seufzer, die vergehen
Wie der Sonne letzter Strahl.

Flüstr' ihr zu mein Liebesflehen,
Laß sie, Bächlein klein und schmal,
Treu in deinen Wogen sehen
Meine Tränen ohne Zahl!


III

Velas ligeras en lo alto,
Y tu, arroyito estrecho,
Si divisáis a mi amada
Saludadla mil veces por mí.

Nubes, si la veis marchar
Pensativa por el silencioso valle,
Hacedle ver mi imagen
En la bóveda celeste.

Si se detuviera entre las ramas
Que el otoño marchita y deshoja,
Cantadle lo que padezco,
Cantadle, pajaritos, de mis penas.

Viento del Este, lleva en tu aliento
A la elegida de mi corazón,
Mis suspiros que se desvanecen
Como los últimos rayos del sol.

Susúrrale mis súplicas de amor,
Arroyito estrecho, muéstrale
Sincero en tus ondas,
Mis lágrimas sin número.


IV. Diese Wolken in den Höhen

Diese Wolken in den Höhen,
Dieser Vöglein muntrer Zug,
Werden dich, o Huldin, sehen.
Nehmt mich mit im leichten Flug!

Diese Weste werden spielen
Scherzend dir um Wang' und Brust,
In den seidnen Locken wühlen.
Teilt ich mit euch diese Lust!

Hin zu dir von jenen Hügeln
Emsig dieses Bächlein eilt.
Wird ihr Bild sich in dir spiegeln,
Fließ zurück dann unverweilt!


IV

Esas nubes en lo alto,
Esa alegre bandada de aves,
Podrán verte, oh bienamada.
¡Levadme en vuestro ligero vuelo!

El viento del Este alegre
Jugará en tus mejillas, en tu pecho,
Agitando tus trenzas de seda.
¡Si yo compartiera esa dicha!

Hacia ella, desde aquellas colinas,
Solícito este riachuelo va.
Si su imagen en ti se reflejara,
¡Fluye sin demora de vuelta hacia mí!


V. Es kehret der Maien, es blühet die Au

Es kehret der Maien,
es blühet die Au,
Die Lüfte,
sie wehen so milde, so lau,
Geschwätzig die Bäche nun rinnen.

Die Schwalbe, die kehret
zum wirtlichen Dach,
Sie baut sich so emsig
ihr bräutlich Gemach,
Die Liebe soll wohnen da drinnen.

Sie bringt sich geschäftig
von kreuz und von quer
Manch weicheres
Stück zu dem Brautbett hieher,
Manch wärmendes Stück für die Kleinen.

Nun wohnen die
Gatten beisammen so treu,
Was Winter geschieden,
verband nun der Mai,
Was liebet, das weiß er zu einen.

Es kehret der Maien,
es blühet die Au.
Die Lüfte,
sie wehen so milde, so lau.
Nur ich kann nicht ziehen von hinnen.

Wenn alles, was liebet,
der Frühling vereint,
Nur unserer Liebe
kein Frühling erscheint,
Und Tränen sind all ihr Gewinnen.


V

Mayo regresa,
Florece la pradera,
Soplan las brisas
Tan suaves, tan tibias.
Parlanchines corren los arroyos.

Regresa la golondrina
Al techo hospitalario
Donde construye, diligente,
Su cámara nupcial.
Allí vivirá el amor.

Ella trae, laboriosa,
Buscando aquí y allá,
Cosa pequeñas y suaves
Para su lecho nupcial,
Cosas para abrigar a los pequeños.

Ahora viven las parejas
Fielmente unidas.
Lo que separó el invierno,
Reúne ahora Mayo,
Que sabe acercar a quienes se aman.

Mayo regresa,
Florece la pradera,
Soplan las brisas
Tan suaves, tan tibias.
Sólo yo no puedo alejarme de aquí.

A todos los que aman
Une la primavera,
Sólo a nuestro amor
Sus rayos no alcanzan,
Nada recibe sino lágrimas.


VI. Nimm sie hin denn, diese Lieder

Nimm sie hin denn, diese Lieder,
Die ich dir, Geliebte, sang,
Singe die dann abends wieder
Zu der Laute süßem Klang.

Wenn das Dämmrungsrot dann zieht Nach dem stillen blauen See,
Und sein letzter Strahl verglühet
Hinter jener Bergeshöh;

Und du singst, was ich gesungen,
Was mir aus der vollen Brust
ohne Kunstgepräng erklungen,
Nur der Sehnsucht sich bewußt:

Dann vor diesen Liedern weichet
Was geschieden uns so weit,
Und ein liebend Herz erreichetWas ein liebend Herz geweiht.


VI

Acepta entonces estas canciones
Que canto, amada, para ti.
Cántalas tu también en las tardes
Con la dulce queja del laúd.

Cuando el rojo del ocaso se aproxime
Al calmado lago azul,
Y brillen sus últimos rayos,
Tras aquellas altas cumbres

Si tu entonas lo que yo canté
Desde el fondo del corazón,
Sin adornos ni artificios,
Sintiendo solo nostalgia:

Entonces estas canciones vencerán
Todo aquello que nos separa
Y un corazón enamorado alcanzará
Las bendiciones de un amante corazón.